Rauchmelder als lebensrettende Maßnahme in Gebäuden

Mit Rauchmeldern wird die Sicherheit in Gebäuden gewährleistet. Sobald Rauch austritt, erkennt der Melder dies und schlägt an. Durch diese lebensrettenden Maßnahmen werden Menschenleben geschützt und über die Rauch-, Hitze- und Brandentwicklung rechtzeitig informiert. Zur Verfügung stehen hierfür unterschiedliche Modelle, die zum Beispiel auch via Funk für Sicherheit sorgen. Ein solches System kann Funksignale an andere Rauchmelder im Gebäude weiterleiten und Personen damit effektiv warnen.

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Nach DIN EN 14604 - von bekannten Markenherstellern

Mithilfe von verschiedenen Gerätearten ist es möglich, auch Räume mit hoher Rauch- oder Hitzeentwicklung zu schützen. So gibt es beispielsweise Melder, die extra für die Küche oder das Badezimmer geeignet sind. Auch Kellerräume oder Abstellkammern sind meist von einer hohen Staubbildung betroffen, was bei vielen Rauchmeldern Fehlalarme auslöst. Dank spezieller Technologien gehört das der Vergangenheit an.

Der Einsatz von Rauchmeldern ist nicht nur lebenswichtig, sondern in vielen Bundesländern auch Pflicht am Arbeitsplatz in der Industrie und im Handel sowie in privaten Räumlichkeiten und öffentlichen Gebäuden.

Weitere Informationen rund um die Rauchmelder nach DIN 14604 finden Sie zu den folgenden Bereichen:

Gesetze und Normen zu Rauchmeldern: Was Sie beachten müssen

Die wohl wichtigste Norm, die Kundinnen und Kunden im Zusammenhang mit Rauchmeldern beachten sollten, ist die DIN EN 14604. Diese international gültige Norm gilt seit August 2008, weshalb seitdem alle auf dem Markt erhältlichen Rauchmelder nach diesen neuen Standards angefertigt und geprüft werden. Durch die Neuerungen ist es deshalb wichtig, dass bestehende Rauchmelder ausgetauscht werden. Es besteht hier jedoch nicht in allen Bundesländern die Pflicht dazu.

Neben der Gerätenorm gibt es aber auch eine Anwendungsnorm, die in Deutschland unter der DIN 14676 zum Tragen kommt. Hier wird unter anderem geregelt, wie und wann Warnmelder anzubringen sind und welche Anforderungen an die Montage, aber auch an die Wartung und den Austausch der Geräte gestellt werden. Erst Ende 2012 wurde die Norm dahingehend überarbeitet, sodass fortan präzisere Angaben möglich sind, was beispielsweise die Montage der Rauchmelder betrifft.

Als wichtigster Punkt innerhalb der neuen Anwendungsnorm gilt jedoch der Nachweis einer Fachkompetenz. Aus diesem Grund werden seit 2013 spezielle Schulungen angeboten, die Menschen dafür ausbilden, die Rauchmelder ordnungsgemäß anzubringen, zu warten und auszutauschen. Damit der korrekten Anwendung nichts im Wege steht, sollten Kundinnen und Kunden schon allein aus eigenem Interesse dafür sorgen, dass die Rauchmelder von einer geprüften Fachkraft installiert werden. Für Betriebe kann es zudem sinnvoll sein, Mitarbeiter für eine solche Schulung bereitzustellen, wie sie unter anderem vom VdS angeboten wird.

 

Rauchmelderpflicht in Deutschland: Diese Bundesländer brauchen Brandmelder

In Deutschland ist die Rauchmelderpflicht in den Landesbauordnungen geregelt, weshalb die Pflicht nicht in allen Bundesländern besteht. Bislang besteht in 13 Bundesländern die Pflicht, einen Rauchwarnmelder einzubauen. Betroffen sind neben Bremen, Hamburg und Hessen auch Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Außerdem sind in Sachsen-Anhalt und in Schleswig-Holstein Feuermelder genauso Pflicht wie in Thüringen und Niedersachsen. Eine Anbringung ist ebenfalls in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg notwendig.

Da die einzelnen Länder auch unterschiedliche Bestimmungen für die Rauchmelderpflicht entwickelt haben, sollten sich Eigentümer und Mieter vorab genauestens informieren. Der aktuelle Stand regelt die Rauchmelderpflicht wie folgt:

  • Baden-Württemberg: Seit Juli 2013 Pflicht für Neubauten, seit Januar 2015 für Bestandsbauten; Montage: Vermieter, Wartung: Mieter.
  • Bayern: Seit Januar 2013 Pflicht für Neubauten, ab Januar 2018 für Bestandsbauten; Montage und Wartung: Mieter.
  • Bremen: Seit Mai 2010 Pflicht für Neubauten, seit Januar 2016 für Bestandsbauten; Montage: Vermieter, Wartung: Mieter (nach Absprache).
  • Hamburg: Seit April 2006 Pflicht für Neubauten, seit Januar 2011 für Bestandsbauten; Montage und Wartung: Vermieter.
  • Hessen: Seit Juni 2005 Pflicht für Neubauten, seit Januar 2015 für Bestandsbauten; Montage: Vermieter, Wartung: Mieter (nach Absprache).
  • Mecklenburg-Vorpommern: Seit September 2006 Pflicht für Neubauten, seit Januar 2010 für Bestandsbauten; Montage und Wartung: Mieter.
  • Rheinland-Pfalz: Seit Januar 2004 Pflicht für Neubauten, seit Juli 2012 für Bestandsbauten; Montage: Vermieter, Wartung: Mieter (nach Absprache).
  • Saarland: Seit Juni 2004 Pflicht für Neubauten, keine Regelung für Bestandsbauten; Montage und Wartung nicht geregelt.
  • Sachsen-Anhalt: Seit Dezember 2009 Pflicht für Neubauten, seit Januar 2016 für Bestandsbauten; Montage und Wartung: Vermieter.
  • Schleswig-Holstein: Seit April 2005 Pflicht für Neubauten, seit Januar 2011 für Bestandsbauten; Montage: Vermieter, Wartung: Mieter (nach Absprache).
  • Thüringen: Seit März 2008 Pflicht für Neubauten, ab Januar 2019 für Bestandsbauten; Montage und Wartung: Vermieter.
  • Niedersachsen: Seit November 2012 Pflicht für Neubauten, seit Januar 2016 für Bestandsbauten; Montage: Vermieter, Wartung: Mieter.
  • Nordrhein-Westfalen: Seit April 2013 Pflicht für Neubauten, ab Januar 2017 für Bestandsbauten; Montage: Vermieter, Wartung: Mieter (nach Absprache).

In den Bundesländern Brandenburg und Berlin ist die Rauchmelderpflicht geplant, jedoch bisher noch nicht umgesetzt. Damit ist Sachsen derzeit das einzige Bundesland, in dem keine Rauchmelderpflicht herrscht oder geplant ist.

Einsatzbereiche von Rauchmeldern: Entdecken Sie die Vielfalt

Brandmelder lassen sich vielfältig einsetzen und dienen daher am Arbeitsplatz und am Wohnort gleichermaßen für Sicherheit. Einige beliebte und mögliche Einsatzgebiete, stellen wir Ihnen hier vor:

  • Öffentliche Einrichtungen, wie etwa Schulen, Bibliotheken und Museen.
  • Unternehmen aus Industrie und Handel, wie etwa Handwerksbetriebe, Chemiekonzerne sowie Kaufhäuser und Supermärkte.
  • Büros, Banken, Bahnhöfe und Flughäfen sowie jegliche Betriebe anderer Art.
  • Wohn- und Schlafräume in Ein- und Mehrfamilienhäusern.

 

Es ist besonders ratsam, Rauchmelder in den Schlafräumen, wie etwa in den Kinder- und Elternschlafzimmern, zu installieren, weil der Geruchssinn in der Nacht nicht aktiv ist. Das bedeutet, dass die Rauchentwicklung besonders während des Schlafens nicht rechtzeitig erkannt werden kann. In so einem Fall ist ein Rauchwarnmelder eine effektive Schutzmaßnahme.

Damit die Brandmelder in den unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz kommen können, ist das Konzept der Sicherheitstechnik entscheidend. Ist das bekannt, können die Brandschutzverantwortlichen Geräte kaufen, die am besten zum Gebäude und dem Konzept passen. So sind beispielsweise Melder verfügbar, die im Alarmfall nur über eine Außen- oder Innensirene verfügen oder mit einem speziellen Hausnotruf versehen sind. Daher ist es besonders wichtig, sich im Prozess der Planung genaue Gedanken über die zu schützenden Bereiche zu machen.

Rauchmelder einfach montieren – so geht’s

Im Prinzip kann jeder in nur wenigen Schritten einen Feuermelder installieren. Wer auf Nummer sichergehen möchte, kann sich hier jedoch auch professionelle Hilfe holen. Es gibt verschiedene Methoden, um den Rauchmelder an der Decke zu befestigen. Welches Prinzip Anwendung findet, kommt ganz auf das Modell an.

  • Mithilfe von Dübeln und Schrauben können Sie Rauchmelder an der Decke befestigen und müssen hierfür Löcher in die Wand bohren.
  • Klebestreifen ermöglichen es, den Rauchwarnmelder ohne Schrauben an der Decke anzubringen.
  • Spezielle Magnetpads machen die Installation des Warnmelders ebenfalls leicht und verhindern das zusätzliche Bohren.

Rauchmelder gibt es von unterschiedlichen Herstellern, die jeweils andere Methoden der Befestigung verwenden. In unserem Shop finden Sie gute und günstige Modelle der folgenden Rauchmelder-Hersteller vor:

 

Hier finden Sie Universal Zubehör für Rauchmelder.

 

Rauchmelder - einer der wichtigsten Gefahrenmelder

Zu einem der wichtigsten Gefahrenmelder zählt der Rauchmelder. Er warnt Menschen vor der Rauch- und Brandbildung in Gebäuden und macht Gefahrenquellen deshalb rechtzeitig aus. Rauchmelder können im Ernstfall Menschenleben retten und werden nicht zuletzt aus diesem Grund immer häufiger eingesetzt – unabhängig von der Rauchmelderpflicht.

Neben dem Rauchmelder gibt es jedoch weitere Gefahrenmelder, die ebenfalls vor Gefahren warnen und in Kombination oder als Zusatz zum Rauchmelder in öffentlichen, betrieblichen und privaten Räumlichkeiten Anwendung finden.

CO-Melder schützt vor Kohlenmonoxidvergiftungen
Unter dem CO-Melder versteht man einen Kohlenmonoxid-Melder, der vor entsprechenden Vergiftungen schützen kann. Der giftige Austritt von Kohlenmonoxid wird ohne Melder leider viel zu spät bemerkt, weshalb jährlich hunderte Menschen hieran sterben. Herkömmliche Rauchmelder können Kohlenmonoxid in der Luft nicht erkennen und da der unsichtbare Stoff sowohl geruchs- als auch geschmackslos ist, haben Sie nur mit CO-Meldern die Chance, die giftige Substanz frühzeitig zu erkennen.

Gasmelder als Zusatz zum Rauchmelder
Rauchmelder erkennen den Austritt von Gas nicht, weshalb ein separater Gasmelder ratsam ist. Dieser erkennt verschiedene Gase in der Luft und schlägt Alarm, sobald eines der Gase in der Luft wahrgenommen wird. So gibt es beispielsweise Gasmelder in unserem Shop, die sowohl Propan- als auch Methangas in der Luft ausfindig machen und selbst Butangasgehalt feststellen können. Ähnlich wie Kohlenmonoxid wird gerade das geruchlose Gas nur selten frühzeitig erkannt. Das kann schwere Folgen haben und je nach Schwere auch zur Explosion führen. Mit einem Gasmelder beugen Sie diesem Szenario vor.

Hitzemelder für Räume mit starker Hitzebildung
Oftmals haben Rauchmelder das Problem, dass diese nicht ohne weiteres in Räumen mit erhöhter oder starker Hitzebildung angewendet werden können. Das liegt daran, dass der Rauchmelder direkt Alarm schlägt, weil die Hitze auf Feuer hindeuten könnte. Beim Hitzemelder ist das anders. Er erkennt die Gefahr und kann unterscheiden, ob es sich um Hitze oder Rauch beziehungsweise Feuer handelt. Je nach Modell wird der Alarm dann bei einer Temperatur von etwa 60 Grad ausgelöst. Damit kann ein solcher Melder problemlos in der Küche angewandt werden. Ein weiterer Vorteil ist zudem die Nutzung in Räumen mit hoher Feuchtigkeitsbildung, wie es etwa im Badezimmer der Fall ist. Hitzemelder kommen des Weiteren auch in Zimmern mit hoher Staubbildung zum Einsatz, wie etwa im Keller. All diese zusätzlichen Installationen von Meldern sorgen für eine erhöhte Sicherheit in den Wohn- und Arbeitsräumen.

Wassermelder erkennt Wasserschäden frühzeitig
Ein Wasserschaden wird häufig viel zu spät erkannt, was zu weiteren Folgen führen kann. Gerade wenn die Wände mit Möbeln vollgestellt sind, kann sich durch den Wasserbefall Schimmel bilden, der nicht nur schwer zu entfernen ist, sondern auch gesundheitliche Gefahren birgt. Mit einem Wassermelder erkennen Sie den Wasseraustritt zuverlässig und können dem rechtzeitig entgegenwirken. Ein solcher Melder ist besonders flexibel einsetzbar, weil er nicht nur das Wasser in Wohnräumen erkennt, sondern auch im betrieblichen Bereich den Wasseraustritt aus Maschinen feststellt. Um auf Nummer sicherzugehen, können Sie Geräte mit zwei Sensoren verwenden. Diese warnen Sie nur mit einem Signalton, wenn beide Sensoren mit Feuchtigkeit in Berührung kommen.

230-V-Melder funktionieren ohne Batterie
Rauchmelder sind häufig mit einer Lithium-Batterie versehen, die regelmäßig gewechselt werden muss. Die 230-V-Melder funktionieren jedoch auch ohne den Einsatz von Batterien, da diese ans Stromnetz angeschlossen werden. Durch die direkte Verbindung werden weniger Fehlalarme ausgelöst, denn sobald die Batterien herkömmlicher Feuermelder aufgebraucht sind, kommt es ebenfalls zur Alarmierung. Trotz allem enthalten die 230-V-Melder auch Batterien, denn sollte der Strom einmal versagen, wird der Melder per Batterie weiter in Betrieb gehalten. Auf diese Weise werden die Gefahrensituationen weiterhin zuverlässig erkannt.

Funkrauchmelder sorgen vernetzt für mehr Sicherheit
Sobald es darum geht, größere Gebäude zu sichern, ist der Einsatz von Funkrauchmeldern unabdingbar. Diese sind untereinander vernetzt und schlagen Alarm, sobald einer der Funkrauchmelder Feuer oder Rauch erkennt. Dann wird dieses Signal an die übrigen Melder per Funk weitergeleitet und diese warnen auch Menschen, die sich nicht in unmittelbarer Nähe zum Brandherd befinden. Das ist besonders wichtig, weil Personen dann vorbeugend geschützt werden und nicht die Gefahr entsteht, dass diese in das Feuer hineinrennen, sondern die Flucht antreten können. In großen Bürokomplexen, innerhalb der Industrie und im Handel sowie in Mehrfamilienhäusern kommt diese funkbasierte Technologie zum Einsatz, denn hier kann eine effektive und frühzeitige Warnung erfolgen.

Fazit: Rauchmelder-Sicherheitssysteme lohnen sich immer
In unserem Shop für Brandschutz können Sie Rauchmelder mit Zertifizierung nach DIN vom VdS und vom TÜV bestellen. Diese sind gesetzmäßig mit einem Signalton von mindestens 85 dB / 3 m ausgestattet. Rauchmelder warnen bei ordnungsgemäßer Montage und Wartung effektiv vor Rauch- und Brandentwicklung in Gebäuden und können dadurch Menschenleben retten. Damit zählen die Feuermelder zu einem der wichtigsten Instrumente innerhalb der Sicherheitstechnik.

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